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stadtteilprojekt ostersbaum
das ziel
         
 

Der Stadtteil Wuppertal-Ostersbaum ist ein gründerzeitliches innenstadtnahes Quartier, das u.a. gekennzeichnet ist durch

  • dichte Bebauung, wenig Freiräume (ca. 162 Einwohner/Hektar)
  • hohen Anteil von Kindern und Jugendlichen
  • hohen Anteil von Bewohner/-innen mit Migrationshintergrund
  • hohen Anteil von Sozialhilfeempfänger/-innen und Arbeitslosen
 
Osterbaum zu Beginn des 20. Jahrhunderts
 
  Dadurch ergibt sich eine besondere Aufgabenstellung der Jugendhilfe in Wuppertal-Ostersbaum, die vor allen Dingen auf die Integration und die Herstellung von Chancengleichheit von Kindern und Jugendlichen insbesondere aus Familien- mit Migrationshintergrund aber auch aus deutschen Familien in schwierigen sozialen Situationen abzielen muss. Schon vor der Veröffentlichung der Pisa-Studie war die Förderung der Kinder und Jugendlichen beginnend mit den Hilfen in den Familien, über die Förderung in Kindertageseinrichtungen, in Grundschulen und weiterführenden Schulen ein gemeinsames Thema der Akteure im Stadtteil.

Das Ziel, allen Kindern und Jugendlichen einen qualifizierten Schulabschluss zu ermöglichen, sie soweit wie möglich in ihrer beruflichen Entwicklung zu fördern und ihnen auch eine Erweiterung ihres Erlebnis- und Erfahrungshorizontes unter sozialen, kulturellen, musischen Gesichtspunkten einschließlich einer zielgruppengerechten Gesundheits- und Bewegungsförderung ermöglichen, hat Eingang in eine Reihe von konkreten Projekten gefunden.

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Im Rahmen dieses besonderen Projektes, das vom August bis Dezember 2002 durchgeführt und finanziert wurde, wurden gemeinsam Projekte realisiert und unterschiedliche Personen kamen über ihre Arbeit ins Gespräch und haben sich gemeinsam weitergebildet, um auch in Zukunft zusammen die Situation der Kinder und Jugendliche im Quartier zu verbessern.

Die ehrgeizigen Ziele des Projektes waren dabei wie folgt beschrieben:

  • Erhöhung der sozialen und beruflichen Integrationschancen durch Bündelung von Kompetenzen
  • Reduzierung von Doppelarbeit durch effiziente Arbeitsorganisation/Arbeitsteilung der unterschiedlichen Partner am Ostersbaum
  • Know-How Transfer zwischen unterschiedlichen Organisationen und Personen
  • Mehr Nähe zur Zielgruppe Kinder/Jugendliche durch weitest gehenden Einbezug der Betroffenen
  • Entwicklung und Stärkung vorbeugender Ansätze, um einerseits Probleme vor ihrer Entstehung zu verhindern aber auch um kostenintensive Maßnahmen der Jugendhilfe im Bereich der Problembehandlung zu reduzieren
Nun ist das Projekt abgeschlossen. Angesichts der kurzen Laufzeit konnten natürlich die Ziele nicht vollständig und abschließend erreicht werden. Allerdings hat doch vieles stattgefunden und vieles ist auf einen guten Weg gebracht worden.

zur praktischen Umsetzung
 
  © Stadtteilprojekt Ostersbaum 2003 :: impressum